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Aufnahmekriterien

Leitlinien zu Aufnahme von Kindern in den Kindergarten Edith Stein der Kirchengemeinde Christ-König, Mannheim Wallstadt

  1. Kinder werden grundsätzlich in der Reihenfolge ihres Geburtsdatums aufgenommen. Bei gleichen Geburtstagen entscheidet der Anmeldetermin.
  2. Die Zusagen für das neue Kindergartenjahr (September) werden ab dem 1.April eines Jahres schriftlich erteilt. Sie betreffen die Plätze, die durch Abgänge der Schulanfänger frei werden. Diese Zusagen für die Aufnahme dürfen bis zum 30.09. erteilt werden. Hierbei werden ortsansässige Familien bevorzugt berücksichtigt.
  3. Sollte zum Zeitpunkt der Vergabe der schriftlichen Kindergartenplatzzusagen absehbar sein, dass zu Kindergartenjahresbeginn (September) – spätestens jedoch bis Oktober – noch freie Plätze vorhanden sein werden, können ortsfremde Kinder bereits zu Kindergartenjahresbeginn aufgenommen werden.
  4. Geschwisterkinder können auf Wunsch der Eltern (bis einschließlich Dezember) bevorzugt ab ihrem dritten Geburtstag aufgenommen werden, wenn sie bis einschließlich Dezember des allgemeinen Aufnahmejahres den dritten Geburtstag erreichen.
    Dies ist nur möglich, wenn die Eltern bereit sind, bereits ab Oktober des allgemeinen Aufnahmejahres den Kindergartenbeitrag zu zahlen, ihr Kind aber erst ab seinem dritten Geburtstag in den Kindergarten bringen.
    Als Geschwisterkinder gelten alle Kinder, deren ältere Geschwister zeitgleich den Kindergarten besuchen oder zu einem früheren Zeitpunkt besucht haben. Für die Beitragsermäßigung zählt lediglich der zeitgleiche Beuch der Einrichtung.
  5. Zusagen während des laufenden Kindergartenjahres werden bei Freiwerden eines Platzes an das erste Kind der Warteliste erteilt. Geschwisterkinder werden bevorzugt aufgenommen. Nach erteilter Zusage ist ein freier Platz reserviert für dieses Kind. Die Zusage der Eltern ist für den Zusagezeitraum schriftlich anzunehmen (durch Abgabe des Kindergartenvertrags), da ansonsten der Platz anderweitig vergeben werden kann.
  6. Der Wechsel von einem Wallstadter Kindergarten in einen anderen ist regelmäßig nur zum Anfang des Kindergartenjahres möglich. Die jeweiligen Leiterinnen sprechen diese Fälle im einzelnen untereinander ab. Ausnahmeregelungen werden ebenfalls von den Leiterinnen abgesprochen.
  7. Dies gilt auch für den Wechsel aus anderen Kindergärten, soweit dieser nicht umzugsbedingt ist. Als umzugsbedingt gilt auch der Wechsel der ständigen Betreuungsperson.
  8. Der Kindergartenbeitrag ist auch im ersten Monat unabhängig vom Aufnahmetag in voller Höhe zu entrichten.
  9. Zusagen des Kindergartens über die Vergabe eines Platzes sind nur schriftlich bindend.
       
  10. trag ist auch im ersten Monat unabhängig vom Aufnahmetag in voller Höhe zu entrichten.

Kriterien zur Vergabe eines Ganztagesplatzes (Anlehnung an die Platzvergabekriterien der Stadt Mannheim):

Vorranging bekommen die Kinder einen vorhandenen Ganztagesplatz, bei welchen folgende Kriterien zutreffen:

  1. Eine/Ein Alleinerziehende/r sind beschäftigt* oder beide Erziehungsberechtigten sind beschäftigt*. Hierbei ist auch der Beschäftigungsumfang ausschlaggebend. Hierzu muss ein Beschäftigungsnachweis des Arbeitgebers vorgelegt werden.
  2. Wenn bereits ein älteres Geschwisterkind mit einem Ganztagesplatz in unserer Einrichtung betreut wird, werden diesen Kindern bevorzugt freie Ganztagesplätze angeboten.
  3. Wenn eine besonders belastende Familiensituation gegeben ist. Hierzu bitten wir die Eltern einen schriftlichen Antrag abzugeben und dann entscheiden Träger, Leitung und Elternbeirat über die Aufnahme eines „Härtefalls“ oder „Sonderfalls“ mit Mehrheitsbeschluss.
  4. Kinder, bei denen der Tatbestand der Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a SGB VIII (Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung) vorliegt.
  5. Kinder, bei denen, nach erfolgter Überprüfung durch den Sozialen Dienst, der Tatbestand einer Förderung des Kindeswohls gemäß §27 SGB VIII (Hilfen zur Erziehung) erfüllt wird.

*Zu Beschäftigten zählen Erziehungsberechtigte, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, eine Arbeit suchen, in einer Bildungsmaßnahme, Schulausbildung oder Hochschulausbildung sind oder Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II erhalten.

Alle aufgeführten Kriterien sind gleichgewichtet. Wenn mehrere Kriterien erfüllt werden, werden diese Kinder vorrangig aufgenommen. Die Entscheidung der Platzvergabe liegt bei der Einrichtungsleitung in Einvernehmen mit dem Träger.