kindergruppe

Hauptmenü

Philosophie und Pädagogik

Hier möchten wir Ihnen unsere Philosophie und unsere Arbeit im Sinne der Pädagogik näher bringen. Unsere Grundlagen und unser Leitbild zeigen wir Ihnen hier ebenfalls. Außerdem können Sie sich hier ein Bild davon machen wie wichtig die Beobachtung ihres Kindes ist und wie wir die Gesundheitserziehung und Bewegungserziehung ihres Kindes gestalten.

Pädagogische Grundlagen

Die pädagogische Arbeit des Kindergartens beruht auf dem Situationsansatz und dem teiloffenen Konzept. Das heißt, dass Situationsanlässe und Lebenssituationen der Kinder in der pädagogischen Arbeit berücksichtigt werden und einfließen.
Außerdem werden die Kinder in so genannten Stammgruppen betreut. Die Kinder gehören zu einer Gruppe (Sonnen-, Sternen- oder Mondgruppe). Ihnen stehen alle Gemeinschaftsräume innerhalb eines gewissen Zeitraums zur Verfügung und sie können sich untereinander besuchen.

Das Menschenbild

Der Mensch ist mit seinem Körper, seinem Geist und seiner Seele als ganzheitliche Person zu sehen. Das spätere Menschsein wird durch die große Lernfähigkeit in der Kindheit im körperlichen, sinnlichen, emotionalen und sozialen Bereich geprägt. Durch soziale Kontakte, Anlagen und Umwelteinflüsse entwickelt sich die eigene Persönlichkeit.
Allgemeingültige und humane Gesellschaftsregeln sowie Umgangsformen werden durch die Akzeptanz der eigenen Grenzen und die der anderen eingehalten. Respekt und Achtung vor der Schöpfung sind unabdingbar. Durch all diese Eigenschaften ist ein eigenverantwortliches Leben möglich.

Mütterlichkeit – Väterlichkeit – Elternschaft

Jede Generation erlebt ihre Kindheit anders, daher ist in jeder Generation die Kindheit nur bedingt vergleichbar. Elternsein heißt nicht nur in biologischer, sondern auch in psychischer Hinsicht, sich neu zu definieren.
Der Erziehung der Kinder geht die Bewusstmachung der eigenen Kindheit voran.

Dabei muss man erfahren, dass man nichts aus der eigenen Kindheit am eigenen Kind wieder gutmachen kann. Elternschaft verlangt die Umstellung des eigenen Lebens in der Sorge um das Kind.
Dem Kind – auch dem behinderten Kind – soll durch die Elternschaft ein eigenes selbstständiges Leben ermöglicht werden. Entwicklungsprozesse des Kindes sollen angeregt und unterstützt werden.
Die Persönlichkeit und die soziale Entwicklung des Kindes sollen immer mit der Bemühung um die Findung der Grenzen einhergehen. Unsicher und übertrieben fürsorgliche Eltern versuchen, oft unbewusst, ihre Kinder in Abhängigkeit von sich zu halten.
Eltern, die immer verfügbar und ihren Kindern „zu Diensten“ sind, werden von diesen in Kürze ausgebeutet oder verachtet. Die Bereitschaft, die Verantwortung für das größer werdende Kind abzugeben, muss entwickelt werden und wachsen. Eltern, die für sich selbst sorgen können, sind ein Segen für ihre Kinder.

Leitfaden des täglichen Miteinanders

Unseren Leitfaden des täglichen Miteinanders beziehen wir auf „die Wechselwirkung der Interaktion zwischen Erzieher und Kind, sowie den Kindern untereinander“.

Im täglichen Miteinander streben wir folgende Punkte vorrangig an: Gegenseitige Achtung und Toleranz (Akzeptanz) sind für uns die Grundlage jeglichen sozialen Handelns. In diesem Zusammenhang ist für uns die Würde des Menschen unantastbar. Bei aller Individualität sind die Grenzen des anderen zu respektieren. Dies setzt Vertrauen, Verständnis, Wahrhaftigkeit und Anerkennung der Persönlichkeit des Gegenübers voraus.
Trotz angestrebter Gleichberechtigung sind für die Kinder Orientierung und Hilfe zunächst unablässlich. Durch Förderung der Selbstständigkeit, des Regelbewusstseins, der Ordnung, Glaubwürdigkeit und Solidarität entwickelt sich die Eigenverantwortlichkeit des Kindes. Indem das Kind Raum, Zeit und Sicherheit erfährt, werden irreale Ängste abgebaut.
Unabdinglich ist allerdings das rechtzeitige Loslassen, damit das tägliche Miteinander gelingt.