kindergruppe

Hauptmenü

News/Aktuelles

MM-Artikel: "Der ganze Ort soll mithelfen"

Mannheimer Morgen - MANNHEIM OST

Freitag 16.6.2017

Wallstadt: Spendenaufruf zum Kauf von Spielgeräten und Bäumen für das Außengelände des neuen Kinderhauses

Der ganze Ort soll- mithelfen

Von unserem Redaktionsmitglied Peter W. Ragge

mm artikel web 20170620„Lassen Sie Kinderaugen leuchten!“ Einen Brief mit diesem Appell, von Mitgliedern der Katholischen Jungen Gemeinde (KIG) verteilt, fanden jetzt alle Wallstadter in ihrem Briefkasten. Darin bittet die Pfarrei Christ-König um Spenden für die Gestaltung des Außengeländes des neuen Kinderhauses Edith Stein, das im September eröffnet werden soll.

„Durch die hohen Standards beim Bau eines solchen Hauses ist das hierfür vorgesehene Budget aufs Äußerste ausgereizt", heißt es in dem Brief, den Pfarrer Lukas Glocker, Diakon Bernhard Kohl, Thomas Dietrich als Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde sowie Kinderhaus-Leiterin Diana Nicolaus unterzeichnet haben.

Die zunächst vorgesehenen Kosten für den Neubau betrugen 3,35 Millionen Euro. Vermutlich werde man bei 3,5 Millionen Euro landen, „vielleicht, auch etwas drunter". So Dietrich im Gespräch mit dem „MM“. Als Grund nennt er einmal den Bauboom, durch den die Preise gestiegen seien, sowie die formalen Richtlinien. „Da wir einen Zuschuss der Stadt erhalten, sind wir 'verpflichtet, alles öffentlich auszuschreiben", so Dietrich. Da könne man nicht einfach ortsansässige Handwerker engagieren und mit ihnen verhandeln. Schon jetzt finanziere die Gemeinde aus eigenen Mitteln einige Räume, etwa Elterncafe und Kinderküche, die über das offiziell von der Stadt bewilligte Raumprogramm hinausgingen.

Natürlich sei im Budget auch Geld für das Außengelände da „es bleibt keine Baustelle, es kommt Rasen“. verstehen Dietrich. Aber man wolle „mehr als nur das Minimalangebot“ und „nicht aus Kostengründen Dinge sparen oder auf später verschieben, die dann aber eh nie realisiert werden“, meint er.

Patenschaften möglich

In dern Brief an die Bürger heißt es, dass die Pfarrgemeinde „dem hervorragenden Team an Erzieherinnen“ zwar zutraue, „gut mit den Kindern zu improvisieren“. Aber eigentlich wolle man den jungen Wallstadtern „einen Rahmen schaffen, der die Fantasie der Kinder anregt, ihrer Energie Raum gibt, ihren Gleichgewichtssinn stärkt, ihrer Lebensfreude Reize setzt”, heißt es im Appell.

Die Idee zu dem Brief hatte Diakon Bernhard Kohl, so Dietrich, „denn bei den neuen Glocken hat das damals auch funktioniert“, weiß er. Und auch jetzt habe es „sofort Resonanz und Einzahlungen gegeben“, freut er sich. Zudem habe der Bezirksbeirat angeboten, aus seinem Stadtteilbudget zu helfen „eine schöne Geste", findet Dietrich.

Mit der Spende von 2500 Euro von der aufgelösten Brassband, Einnahmen von Flohmärkten und Auftritten auf dem Weihnachtsmarkt könne man eine Nestschaukel finanzieren, rechnet Diana Nicolaus vor.

Aber auch eine Wackelbrücke, wie sie im Luisenpark über den Gebirgsbach verläuft, ein Klettergerüst, eine Picknick-Insel, ein Sonnensegel sowie fünf Bäume stehen auf der

Wunschliste der Erzieherinnen. Dabei kostet solch ein kindgerechtes Spielgerät, etwa eine Wackelbrücke, zwischen 6000 und 8000 Euro.

„Wir nutzen den alten Außen-Spielbereich hinter dem Kirchturm weiter", erläutert Nicolaus, „aber haben jetzt eine schöne neue Fläche dazu bekommen, die wir gestalten wollen“. Firmen, Vereinen oder Einzelpersonen soll ferner angeboten werden. eine Patenschaft für einen Baum oder ein Spielgerät zu übernehmen mit namentlicher Nennung, etwa auf einer Spendentafel.

Die Bauarbeiten sind laut Dietrich im Zeitplan. Gleich nach den Sommerferien, im September. Soll das neue Kinderhaus den Betrieb aufnehmen nach einer Segnung durch den Pfarrer. „Einweihung feiern wir erst im Juli 2018, mit einem Gemeindefest", kündigt Dietrich an.

Inzwischen ist auch klar, dass der Neubau mehralsnur ein Kinderhaus sein wird. Die Erzdiözese Freiburg hat es als Familienzentrum anerkannt, weshalb sie einen einmaligen Zuschuss von 10 000 Euro und regelmäßige Zahlungen leistet. „Wir machen ein pädagogisches Angebot für die ganze Familie vor Ort, mit Beratung, Vorträgen zu Erziehung und Beziehungen, Treffen im Elterncafe,

Krabbelgruppe und vielem mehr auch für Leute, die keinen Betreuungsplatz hierhaben", erläutert Diana Nicolaus. Damit werde. das Gebäude auch nach den offiziellen Öffnungszeiten genutzt. „Wir greifen damit auf, was sich die Wallstadter bei einer Umfrage in der Gemeinde gewünscht haben“, so die Leiterin.

Kinderhaus Edith Stein

Der katholische Kindergarten Edith Stein befindet sich derzeit noch in der Römerstraße 30 in WaIlstadt und betreut in sehr besagten Verhältnissen in drei Gruppen 64 Kinder im Kindergartenalter.

Nach dem Umzug in den Neubau, um den die Gemeinde lange kämpfen musste, kommen zehn Plätze in der Krippe (also bis drei Jahre) und 24 Kindergartenplätze (eine Ganztagesgruppe und vier Plätze mit verlängerten Öffnungszeiten), zu den neun Fachkräften sechs weitere dazu. Träger ist die Pfarrei Christ-König der Seelsorgeeinheit Maria Magdalena Mannheim.

Spendenkonto der Kath. Kirchengemeinde Maria Magdalena, lBAN DE18 6709 0000 8123 04.

pwr

Hier können Sie den Artikel als PDF herunterladen >>

Artikel - Entdeckungstour durch das neue Kinderhaus

SKM C3350170707062500 web

Artikel - Ein kreatives und musikalisches Abenteuer

SKM C3350170707062700 web

Die Neue Kerwe - Stadtteilfest

Die Kerwe, ein Ort der Begegnung für
Klein und Groß, da ist sicher was los!

Am So., den 16.07.17, werden wir gemeinsam mit den Kindern unseres Kindergartens
das Programm mit einem kleinen Beitrag bereichern.
Auftreten werden die Kinder um 14:00 Uhr auf der Bühne am Rathausplatz.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen Ihnen
schon einmal einen schönen Tag mit Ihrer Familie.

Herzliche Grüße

Ihr Kindergartenteam

foto rathausplatz

Artikel - Neue Kerwe - Stadtteilfest

Artikel Neue Kerwe - Stadtteilfest