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Erster Festakt im Zuge unseres neuen Kinderhauses

"Bald legen wir den ersten Stein,
es wird ein ganz besond’rer sein.
Der Grundstein, der sich nie bewegt,
der immer fest am Boden steht
und der vom ersten Tage an,
unser Kinderhaus leicht tragen kann.
Nun feiern wir und sind bereit
für eine gute Hausbauzeit."

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange, seit kurzer Zeit steht nun der Rohbau.

Dies nehmen wir zum Anlass, die Grundsteinlegung zu feiern. Hierzu laden wir alle Interessierten recht herzlich ein, an diesem Nachmittag mit dabei zu sein.

Termin: Fr., 09.12.16

Uhrzeit: 15:00 Uhr

Ort: Römerstr. 34 a (ehemaliger Bolzplatz)

Die Kindergartenkinder werden den Auftakt machen und sich mit Liedbeiträgen an der Aktion beteiligen. Im Anschluss an den offiziellen Teil dieses Festaktes wird es einen kleinen Empfang geben, der sicherlich die Vorfreude auf das voraussichtlich im Herbst 2017 eröffnende Kinderhaus wecken wird.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Herzliche Grüße

Das Kindergartenteam

Artikel zum Richtfest unseres neuen Kinderhauses

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Aschermittwochsfeier 2017

Am Mi., den 01.03.17, versammelten sich die Kinder, Erzieherinnen und Praktikantinnen aller Gruppen, um gemeinsam mit unserem Diakon Herrn Kohl die bunte und fröhliche Faschingszeit zu beenden. Im Hof des Kindergartens bildeten wir einen großen Kreis und stimmten uns mit dem Lied „Wir feiern heut‘ ein Fest“ auf den bevorstehenden Gottesdienst ein. Viele kunterbunte Luftschlangen, die Tage zuvor noch die Gruppenräume schmückten, lagen bereits in einer feuerfesten Form, die in der Kreismitte stand.

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Als Zeichen dafür, dass wir die Faschingszeit mit all den unterschiedlichen Faschingskostümen für dieses Jahr hinter uns lassen, zündete Herr Kohl die Luftschlangen an, die lichterloh brannten.

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Daraufhin stellten die Kinder fest, dass die Luftschlangen nun nicht mehr farbenfroh, sondern ganz schwarz waren, was manchen Kindern traurig erschien. Es entstand Asche.

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Nur noch kleine bunte Fetzen waren in der Schale zu sehen. Herr Kohl leitete über, dass eine neue Zeit beginnt, die auch wieder bunt werden und Freude bringen wird.

Im Anschluss daran gingen wir in die Kirche, um den Aschermittwochstag anhand einer Anschauungsübung gemeinsam zu zelebrieren.

Unsere Kreismitte veränderte sich stets dadurch, dass die Kinder anhand von Gesprächen, unter Anleitung von Frau Volk, verschiedene Materialien legten. So zu Beginn die schwarzen Tücher als Zeichen für das Ende der Faschingszeit. Darauf liegend Blumenerde in Verbindung mit der im Hof entstandenen Asche.

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Die Kinder überlegten, was sich in und auf der Erde so abspielt. Es folgten Antworten wie „Dort leben Regenwürmer, Maulwürfe, es wachsen Blumen…“
Um zur bevorstehenden „Frühlingszeit“ überzuleiten, gingen die Erzieherinnen mit Tastsäckchen durch den Kreis. Aufgabe der Kinder war es, mit ihren Händen zu ertasten, wie sich der nicht sichtbare Gegenstand in dem Säckchen anfühlt und was sich möglicherweise darin befinden könnte. Es folgte die Idee einer „Kartoffel“, viele Kinder tippten jedoch bereits auf Blumenzwiebeln, die sich tatsächlich in den Tastsäckchen befanden. Auch diese wurden in unserer Kreismitte abgelegt. Mit den Händen spielten wir das Erwachen der ersten Frühlingsboten nach. Die geballte Faust stellte die Blumenzwiebel dar, die sich der Sonne entgegenreckte.

Während im Hintergrund ruhige Musik lief, breiteten die Kinder nun Stofftücher aus, die sie gruppenweise zum Thema „Frühling“ gestalteten.

Hier die Legebilder der Gruppen, zu denen jedes Kind seinen eigenen Beitrag leistete:

Sonnengruppe

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Mondgruppe

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Sternengruppe

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Herr Kohl leitete zur Fastenzeit über. Wir bereiten uns auf das Osterfest vor. Unser Diakon gab einen Denkanstoß: Die Kinder sollten versuchen, weniger miteinander zu streiten, z.B. wegen Spielsachen. Schön wäre es auch, sich bei den Eltern für das täglich liebevoll gerichtete Frühstück zu bedanken, anstatt zu meckern, was Mama oder Papa wieder in ihre Brotdose eingepackt haben. An solche Situationen wollen wir in der nächsten Zeit ganz bewusst denken.

Fastenzeit - die Zeit, in der wir viele Geschichten von Jesus hören werden. Als Zeichen dafür, dass Jesus immer bei uns ist, egal, wo wir sind und wie wir uns fühlen, holte Herr Kohl die große Jesuskerze in unsere Kreismitte.

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Jesus schenkt uns Licht und Wärme. Als Dank hierfür sangen wir abschließend das Lied „Unser Freund heißt Jesus Christ“ und beendeten den Gottesdienst mit einem Segen in Verbindung mit Bewegungen.

Wir danken unserem Diakon Herrn Kohl, dass er uns auch bei diesem Gottesdienst begleitet hat und freuen uns auf die bevorstehende Osterzeit mit ihm, in der er ebenfalls wieder im Kindergarten präsent sein wird.

Vernissage der Schulanfänger

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Unsere 14 Schulanfänger hatten  sich im Januar 2017 erstmals getroffen, um mit ihren Erzieherinnen zu besprechen, wie kunterbunt das neue Jahr beginnen wird. Angedacht waren kreative Wochen im Kindergarten, die es den Kindern möglich machen sollten, ihren Neigungen und Interessen entsprechend, Erfahrungen zu sammeln und ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.

Die Kinder konnten sich zwischen zwei Bereichen entscheiden: Kunst oder Musik. Natürlich fließen diese Entwicklungsbereiche bereits in den Kindergartenalltag mit ein.

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Vielmehr ging es darum, das bereits erworbene Wissen der Kinder zu vertiefen bzw. ihnen die Möglichkeit zu geben, Neues zu entdecken und sich auf vielfältige Art und Weise auszuprobieren. Nachdem die Erzieherinnen mit den Kindern erste Ideen gesammelt hatten, womit sich die Kinder in den beiden AG’s wohl beschäftigen könnten,  standen auch erste Anschauungsmaterialien, die die Kinder anfassen konnten, zur Verfügung – von Musikinstrumenten und Materialien, die in Verbindung mit Musik stehen wie z.B. Liedblätter, ein Bild von einem Orchester sowie Farben, Pinsel, Leinwand und ähnliches für den kreativen Bereich.
Nach einer kurzen Bedenkzeit begaben sich die Kinder nacheinander in einen separaten Raum, um ihre Stimme abzugeben. Stimmzettel in Bildform, mit Musikinstrumenten bzw. Pinsel und Papier versehen, lagen bereit, so dass die Kinder ihre Entscheidung mit deren Unterschrift besiegelten. Nachdem alle Kinder abgestimmt hatten, wurden die Stimmen im gemeinsamen Stuhlkreis ausgezählt. So hatten sich insgesamt 6 Kinder für die sog. “Kunst-Zeit“ entschieden, 8 Kinder wiederum für die “Musik-Zeit“.

Ab diesem Zeitpunkt trafen sich die Kinder zwei Mal wöchentlich zur Erarbeitung verschiedener Themen. Hierfür waren 4 Erzieherinnen fest eingeplant, die diese Aktivitäten leiteten.

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In den ersten Einheiten ging es zunächst darum, Ideen der Kinder zu sammeln, so dass sich Kinder und Erzieherinnen gemeinsam auf einen kreativen und musikalischen Weg begeben konnten.

Die Musik-Kinder entschieden sich zu Beginn dazu, einen Gruppen-Namen zu finden. Sie einigten sich schließlich auf den Namen „Die Wilden Fuchs-Musiker“. Weitere Schwerpunkte bildeten die körpereigenen Instrumente sowie das Musizieren mit Orff-Instrumenten. Die Kinder konnten sich hierbei im Umgang und der Handhabung mit den Instrumenten spielerisch üben und ihr bisheriges Wissen vertiefen. Spiele wie z.B. „Der musikalische Spaziergang“, Blind im Klangwald“ oder „Klang-Memory“ waren fester Bestandteil der Einheiten, die regelmäßig wiederholt wurden, damit die Kinder stets die Rollen im Spiel tauschen konnten.
Die Verklanglichung des Bilderbuches „Karoline Quak“ sowie das Entwickeln des Frühlingstanzes „Bunte Blumen“ von Detlev Jöcker erforderten Zeit, Ausdrucksfähigkeit, Kreativität und Ideenreichtum sowie die Merkfähigkeit der Kinder. Mit Motivation, Neugierde und Freude waren die Kinder stets beteiligt.
Idee der Kinder war nun auch noch, Instrumente, die sie selbst zu Hause haben und zum Teil auch spielen, einmal in den Kindergarten mitzubringen und den anderen „Fuchs-Musikern“ vorzustellen.

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Die Kinder der “Zeit für Kunst“ wurden während der ersten Treffen in das Geheimnis des Farbenmischens eingeweiht und lernten durch verschiedene Experimente die Entstehung der Mischfarben und des kleinen Farbkreises. Die drei Grundfarben Rot, Gelb und Blau sowie die daraus resultierenden Mischfarben Violett, Grün und Orange begleiteten uns über die ganze Zeit. Es entstanden farbenprächtige Kunstwerke wie zum Beispiel ein Künstlerbild auf Leinwand, welches die Kinder nach Betrachtungen verschiedener Künstler wie Miro, Kandinsky und Picasso selbst entwarfen und anmalten. Außerdem gestalteten sie Selbstportraits und ein Farbenbild. Dieses wurde mit Kreppklebeband auf Papier in verschiedene Abschnitte aufgeklebt, die die Kinder selbst festlegten. Anhand der Grundfarben mischten sich die Kinder selbst ihre Mischfarben. Mit Glitzer wurden die Exponate abgerundet. Sowohl die Leinwände als auch die Bilder mit der Klebebandtechnik können Sie nach Ostern in der Römer- bzw. in der Ratsapotheke in Wallstadt betrachten.

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Am Tag der Vernissage, die am 01.04.17 stattfand, präsentierten die Schulanfänger zunächst in einer gemeinsamen Begrüßungsrunde das Lied „Ich sage hallo!“, um die zahlreichen Familien willkommen zu heißen.

Im Anschluss daran stellten die Kinder all den Gästen einige praktische Inhalte  aus der “Kunst-Zeit“ und der “Musik-Zeit“ vor, so dass die Familien einen Einblick erhalten konnten.

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Nachdem die Erzieherinnen den Schulanfängern Teilnehmerurkunden überreicht hatten, war der offizielle Teil beendet. Die Kinder hatten dann die Möglichkeit, mit ihren Familien durch die Kindergartenräume zu gehen, um die Kunstwerke sowie Inhalte in Form von Plakaten zu bestaunen. Experimentiertische wie z.B. das Mischen von Farben oder das Musizierspiel „Klang-Memory“ luden zum Verweilen ein, wobei nicht nur die Kinder sondern auch die Erwachsenen Gefallen daran fanden.

Abschließend fügen die Erzieherinnen hinzu, dass sie von den Kindern immer wieder zum Staunen gebracht wurden. Sie sind stolz darauf, so kompetente und neugierige Kinder noch ein Stückchen auf ihrem Lebensweg begleiten zu dürfen – bis hin zum Schuleintritt.

Die Vernissage der Schulanfänger… wieder einmal eine Zeit voller Erfahrungen und Erlebnisse, die hoffentlich allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

 

MM-Artikel: "Neues Kinderhaus im Sommer fertig"

Am heutigen Freitag gehen die Briefe 'raus: Damit erteilt der katholische Kindergarten Edith Stein Wallstadt die Zusagen für die Mädchen und Jungen, die ab September das seit Sommer 2016 im Bau befindliche neue Kinderhaus besuchen dürfen. Dass der ehrgeizige Terminplan zu halten sein wird, daran lassen Thomas Dietrich, der Bauausschussvorsitzende und Kindergartenbeauftragte der Kirchengemeinde Christkönig, sowie Kindergartenleiterin Diana Nicolaus keinen Zweifel.

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"Ein wichtiger Meilenstein ist jetzt geschafft", freut sich Dietrich. Der Neubau ist dicht - umgangssprachlich gesagt. Offiziell hat er den sogenannten "Blower Door Test", sprich die Luftdichtigkeitsmessung, bestanden. Der Test soll belegen, dass die nach der Energieeinsparverordnung vorgesehenen Grenzwerte erreicht werden. "Wir haben sie sogar unterschritten und ganz hervorragende Werte erzielt", wie Dietrich zufrieden hervorhebt.

Das auf dem früheren städtischen Bolzplatz zwischen Trompetergasse und Römerstraße im Schatten des Kirchturms von Christkönig in Massiv- und Holzbauweise erstellte zweistöckige Hybridgebäude wurde dazu von einem unabhängigen, externen Ingenieurbüro unter Unterdruck gesetzt. Zulässig wäre, so erläutert Dietrich, dass sich die Luftmenge in dem geschlossenen Haus pro Stunde um das eineinhalbfache austauscht - erzielt wurde das 0,45-fache. "Das sind sehr gute Werte, unterhalb Passivhaus-Standard", erläutert Dietrich.

Gut im Zeitplan

"Wir müssen also gezielt Fenster öffnen und lüften", schließt Diana Nicolaus daraus. Generell profitiere man von einem sehr guten, angenehmen Raumklima und niedrigen Heizkosten. Geheizt wird ohnehin umweltfreundlich über eine Wärmepumpe, welche die nötige Wärme aus der Umgebungsluft abzieht.

Die Rohre der Fußbodenheizung sind bereits verlegt, gerade laufen die Arbeiten der Sanitär- und der Elektrofirmen. "Wir haben weitgehend Handwerker aus der Region", wie Dietrich betont. Das von Architekt Stephan Seidel geplante, 1250 Quadratmeter Nutzfläche bietende Kinderhaus sei gut im Zeitplan, sagt Thomas Dietrich: "Manches geht langsamer, manches schneller, aber insgesamt sind wir guter Dinge".

Es wird selbst gekocht

Der Kindergartenbeauftragte der Kirchengemeinde formuliert sogar als Ziel, dass der Neubau bereits im August fertig ist. Dann könnten, so hofft er, die jetzigen Gruppen und Erzieher bereits vor den Sommerferien umziehen. "Das ist gerade unser optimistischer Plan", bekräftigt er.

Nach den Ferien geht es offiziell am 11. September für die Kinder los. Leiterin Diana Nicolaus und ihr - künftig deutlich größeres - Team wollen etwas früher anfangen, um alles einzurichten. Auf der Bildungsmesse "Didacta" in Stuttgart hat sie sich gerade nach Möbeln und Einrichtungsgegenständen umgeschaut - auch, um Messerabatte auszunutzen. Derzeit führt sie erste Einstellungsgespräche, kommen zu momentan neun Fachkräften doch mindestens sechs (ja nach Teilzeit-Regelungen) hinzu. Nicolaus ist zufrieden: "Wir haben viele Bewerber, die einen guten Eindruck machen."

Schon komplett ist das Küchen-Team - denn im neuen Wallstadter Kinderhaus soll selbst gekocht werden, stets frisch und gesund. "Das war unser Ziel", betont Dietrich. Dazu sei die Gemeinde auch bereit gewesen, die höheren Investitionen einer komplett eingerichteten Küche zu tragen. Hinzu kommt eine eigene Kinderküche, "damit die unter Anleitung auch mal selbst Plätzchen backen können", wie Dietrich sagt. Ein eigener Essensraum sowie das großzügig gestaltete Elterncafé gehen ebenso über die Standards der Stadt hinaus, und in einem speziellen "Matschraum" - gekachelt und mit Wasseranschluss - haben die Kinder sicher viel Spaß.

Ob im Erdgeschoss für die Krippe oder im ersten Stock für die Kindergartenkinder - überall sind die Gruppenräume nach Südosten zum Garten und zur Sonne hin, Sanitär-, Funktions- und Schlafräume nach Nordwesten zu den Nachbarhäusern hin ausgerichtet. Große Fensterfronten, Oberlichter und die Verwendung von viel Holz lassen das Haus sehr großzügig und hell wirken. Dennoch würden die vorgesehenen Baukosten von 3,35 Millionen Euro nach den Worten von Dietrich "einigermaßen eingehalten".

Von Peter W. Ragge

© Mannheimer Morgen, Freitag, 10.03.2017

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